Max Goldt im Liebesbier

Ohrenschmeichler im Liebesbier

Max Goldts Lesungen sind provokant und urkomisch – gerne holt er auch mal zum Rundumschlag gegen Sprachbarbaren aus. Am 12. Oktober 2017 kommt er in unseren Liebesbier-Saal.

Mit Sarkasmus und einer gehörigen Portion Klugheit bringt er die Tatsachen auf den Punkt und präsentiert seinem Publikum feinste Literatur, die keine Tabuthemen auslässt. Aber manchmal ist es besser, andere sprechen zu lassen:

„Auf die Unklarheiten in der Systematik der Dinge hinzuweisen ist nur eine der ehrenwerten  Aufgaben, denen sich der deutsche Kolumnist Max Goldt verschrieben hat. Kaum einer versteht es so wie Goldt, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens ins Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten.“ (Regula Fuchs, Der Bund, Bern)

„Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren … Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt.“ (Gustav Seibt)

Max Goldt bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo „Foyer des Arts“, in welchem er eigene Texte deklamierte. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis und 2016 der Göttinger Elch.

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